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Heizung Wärmepumpen | |
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Nutzen Sie Erdwärme ...?
Im Sommer wie im Winter ist die Erde ein guter Wärmespeicher.
Um die Erdwärme zu nutzen bedarf es einer Wärmepumpe und entweder eines Rohrsystems, das sich unter dem begrünten Garten schlängelt oder aber einer Bohrung ähnlich einem Brunnen.
Beim Rohrsystem werden auf einer Fläche, die etwa dem 2,5-fachen der Wohnfläche entspricht, Polyesterrohre in Schleifen unter der Erde verlegt.
Auch wenn die Gartenpflanzen dabei nicht Schaden nehmen sollen, ist es fragwürdig und nicht jedermanns Sache etwa 100m Kunststoffrohr im Garten eingegraben zu haben.
Sinnvoller scheint hier das System mit der Tiefenbohrung, nicht nur weil es mit sehr wenig Platz auskommt.
Für die Bohrung benötigt man eine wasserrechtliche Erlaubnis, die in der Regel auch erteilt wird.
Wärmepumpenanlagen sind technisch ausgereift.
Eine Wärmepumpe kann als einzige Heizquelle den gesamten Wärmebedarf eines Einfamilienhauses absichern.
So kann etwa 3/4 der für ein Einfamilienhaus erforderlichen Energie aus der Erde gewonnen werden.
1/4 der Energie wird als Antriebsenergie zum Betreiben der Wärmepumpe, in der Regel als Strom, von außen zugeführt.
Dafür bieten die Energieversorger attraktive Sondertarife verbilligten Stroms, so dass bei einem Einfamilienhaus mittlerer
Größe die Heizkosten in der Regel deutlich unter 500,00 EUR im Jahr liegen sollten.
Optimal für den Einsatz von Wärmepumpen sind gut wärmegedämmte Gebäude und ein Niedertemperaturheizsystem, vorzugsweise Fußbodenheizung.
Eine Wärmepumpenanlage ist zum Nachrüsten geeignet, benötigt nur wenig Platz im Haus und alternativ ist eine Außenaufstellung möglich.
Jährlich werden in Deutschland bereits mehre Tausend Wärmepumpen neu in Betrieb genommen. Die Tendenz ist steigend.
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